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Gasdichte rechteckige Absperrklappe Typ GD-R

Elektrisch, pneumatisch, manuell; elektrische Antrieb ist auch mit Federrückstellung (fail-safe) möglich

Klappengröße B x H x T in mm:

400 x 400 x 300,

500 x 500 x 300,

600 x 600 x 300,

700 x 700 x 300,

800x 800 x 400,

900 x 900 x 400,

1’000 x 1’000 x 400,

1’100 x 1’100 x 400

 

Klappenantrieb:

Zulässige Betriebstemperatur Klappe:

– 40 °C bis + 100 °C

Zulässige Betriebstemperatur Antrieb:

– 5 °C bis + 70 °C

Zulässiger Betriebsdruck:

10’000 Pa

Zulässige Druckdifferenz Klappenblatt
in Schließrichtung:

10’000 Pa

Zulässige Leckrate Klappenblatt inkl.
Dichtsitz gemäß DIN 25 496:

<10 l/(h·m²) bei 1 bar,

20 °C und Δp = 2 000 Pa

Zulässige Leckrate Gehäuse inkl.
Wellendurchführung gemäß DIN 25 496:

<10 l/(h·m²) bei 1 bar,

20 °C und Δp = 2 000 Pa

Die gasdichte rechteckige Absperrklappe, Typ GD-R, wird eingesetzt bei der
Be- und Entlüftung sensibler Bereiche z. B. in der Chemie, der Pharmazie, der Nukleartechnik oder in Sicherheitslaboren, wo besonders hohe Anforderungen an die Dichtheit der Absperrsysteme gestellt werden.

 

Informationen:

Die Dichtheitsanforderungen der DIN 25 496 „Lüftungstechnische Komponenten in kerntechnischen Anlagen“ werden durch die gasdichte rechteckige Absperrklappe Typ GD-R weit übertroffen.

 

Krantz garantiert mit der gasdichten rechteckigen Absperrklappe
Typ GD-R durch

-den Aufbau,

-die Ausrüstung und

-die besondere Klappenmechanik

ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Sicherheit.

 

| Merkmale

  • Der intelligente Hebelmechanismus sichert das Klappenblatt in den Endlagen „Offen“ und „Geschlossen“ durch eine Verknieung gegen Verstellen bei Ausfall der Antriebsenergie.
  • Durch zwei konzentrisch im Klappensitz angebrachte kreisrunde Dichtungen wird einerseits eine hohe Dichtwirkung und andererseits eine Prüfrille im Spalt zwischen den Dichtungen erzeugt. Von außen kann zur Prüfung der Dichtheit des Klappensitzes per Schnellverschlusskupplung ein Prüfgerät mit der Prüfrille verbunden werden.
  • Zum Schutz der Dichtung öffnet bzw. schließt das Klappenblatt in einer linearen Bewegung. Dieser Hub wird durch die Hebelgeometrie erzeugt, die das Klappenblatt räumlich führt und erst bei einer bestimmte Entfernung in eine Kippbewegung überleitet. Scherkräfte auf die Dichtungen werden dabei vermieden.
  • Die Antriebswelle ist gegen das Gehäuse mit einer Doppeldichtung versehen. Auf Anforderung kann die Dichtheit der Wellendurchführung von außen prüfbar ausgeführt werden.
  • Gehäuse, Klappenblatt und Hebelmechanismus sind aus Edelstahl gefertigt.
  • Zur Erzielung einer guten Dekontaminierbarkeit sind alle medienberührten Schweißnähte spaltfrei und durchgehend ausgeführt. Die hohen Dichtigkeitsanforderungen der DIN 25 496 für Gehäuse, Klappensitz und Wellendurchführung werden weit übertroffen.
  • Bei der Antriebsart kann generell zwischen elektrisch, pneumatisch oder manuell gewählt werden. Der elektrische Antrieb ist auch mit Federrückstellung (fail-safe) möglich.